Da unter den derzeitigen Vergütungsbedingungen Solarstrom hauptsächlich selbst verbraucht werden sollte und nur der Stromüberschuss in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, richtet sich die Größe der Anlage nach dem eigenen Stromverbrauch bzw. Strombedarf. Daher muss nicht zwingend die gesamte Dachfläche mit Modulen bestückt werden. Die meisten Privatgebäude haben eine eher zu kleine nutzbare Photovoltaikfläche in Bezug auf ihren Stromverbrauch. Deshalb macht es Sinn, dass ein möglichst leistungsstarkes Modul zum Einsatz kommt. Eine PV-Anlage mit einer Nennleistung von 1.000 Watt (1 kWp) benötigt je nach Modultyp ca. 5 m² bis 7 m² Dachfläche. Ein zusätzlicher Planungsfaktor zur Größenbestimmung der Anlage ist die Geldsumme, die investiert werden soll.