Wann ist eine Reinigung der PV-Anlage notwendig?

Eine sichtbare starke Verschmutzung der Module und eine spürbare Reduzierung der Leistung der Photovoltaik-Anlage sollte Anlass zur Reinigung und einem fachmännischen Anlagencheck geben. Im Frühjahr kann dies z.B. durch viel Blütenstaub oder ganzjährig durch Kohlestaub (von den naheliegenden Kohlekraftwerken) oder durch die Hinterlassenschaften von Vögeln der Fall sein. Meist sind die Verschmutzungen nur direkt bei einer genauen Besichtigung oder bei Wartungsarbeiten auf dem Dach zu erkennen.

Die Reinigung der Module kann durch uns, durch Netzwerkpartner oder mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch selbst durchgeführt werden. Gerade bei Schrägdachanlagen in größerer Höhe ist das Risiko groß und unterliegt deshalb strikten Vorschriften zur Absicherung der Personen. Zur Reinigung sollten keine Dampfstrahler und Hochdruckreiniger verwendet werden, da bei unsachgemäßer Handhabung mit zu hohem Druck und heißem Wasserstrahl die Solarmodule beschädigt werden können.

Die Module stehen auch bei abgeschalteter Anlage unter Strom. Daher sollte bei der Modul-Reinigung der direkte Kontakt mit Kabeln und Steckverbindungen der Solaranlage vermieden werden. Wer die Anlagen-Reinigung selbst ausführt, kann bei möglichen Schäden die Garantien verwirken und somit unnötige Kosten verursachen. Über die Notwendigkeit einer Photovoltaik-Anlagenreinigung sollte deshalb mit uns im Rahmen einer technischen Wartungsarbeit lt. Wartungsvertrag oder bei sichtlicher Minderung des Photovoltaik-Ertrags entscheiden werden.