Insgesamt ist derzeit mit rund 7ct pro kWh die Windenergie am günstigsten, wird aber mit rund 9ct pro kWh direkt von der Solarenergie gefolgt. Zu diesem Ergebnis kommen das Fraunhofer Institut und das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft in einer Studie aus 2013. Mithalten können nur Gas- und Kohlekraftwerke mit ebenfalls derzeitigen Kosten von 7ct pro kWh. Die Forscher stellen fest: am teuersten ist der Strom aus Atomkraftwerken mit 20ct pro kWh. Werden nun die Gesundheits- und Umweltkosten auf den jeweiligen Kilowattpreis umgelegt, sind Wind- und Solarstrom im Prinzip konkurrenzlos. Beim Solarstrom muss man dann auch 1ct externe Kosten hinzurechnen. Zur Kohle jedoch gut 50% aufschlagen und diese kostet dann 15ct pro kWh. Atomstrom muss wegen der Endlagerkosten und Risiken eines Atomunfalls 11ct-34ct aufschlagen. Atomenergie ist dann mit 55ct pro kWh nicht mehr diskutabel. Bei den extern aufgeschlagenen Kosten fällt besonders der CO2-Ausstoß ins Gewicht, der das Klima ganz erheblich belastet. An der CO2-Emission und auch bei Feinstaubbelastung sind die Kohlekraftwerke ganz massiv beteiligt. Interessanterweise prognostiziert die Studie auch, dass die Kosten aller Energiequellen sich bis 2020 nicht signifikant vergünstigen werden.